Ansichten

wenn man die ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

eine fantastische reise in die tiefsten tiefen unserer herkunft.

für manche zuschauer kann es anfangs etwas verwirrend sein, mit begriffen konfrontiert zu werden, die zu anderen kulturkreisen gehören. hierbei geht es aber nicht um irgendwelche glaubensrichtungen, sondern um die ursprüngliche zeitlose essenz von religionen und philosophie.

sehr eindrucksvoll – sehr empfehlenswert !! 

Der kanadischen Filmemacher, Musiker und Meditationslehrer Daniel Schmidt hat in Zusammenarbeit mit seiner Frau Eva einen Film kreiert, der sehr sehenswert ist: INNERE WELTEN – ÄUSSERE WELTEN

…soll hier nicht biblisch verstanden werden, sondern dient als synonym für die komplexität in der entwicklungsgeschichte des menschen hinsichtlich seiner „suche nach der wahrheit“.

zu allen zeiten und an allen orten war der einzelne und auch er in seiner gemeinschaft bestrebt, erklärungen und antworten zu finden für geschehnisse und zustände in seinem täglichen erleben. dieses bestreben kann zusammen gefasst werden in den sogenannten vier kardinalfragen:

wer bin ich?
wo komme ich her?
wo gehe ich hin?
was soll ich hier?

seit den frühen zeiten der uns bekannten menschheitsgeschichte gab es die vielfältigsten versuche, antworten auf diese fragen zu finden und gefundene antworten zu formulieren und zu verbreiten. so entstanden religionen, so entstanden regeln und gesetze, so entstanden lehren und irrtümer; aber, es entstanden auch kunst und wissenschaft (sehr empfehlenswert ist zu diesem thema das buch von y. n. harari: eine kurze geschichte der menschheit)

alte freunde

zu allen zeiten hat es menschen gegeben, die durch geist, weitsicht und tiefe bedeutende wegweiser auf dem weg der menschheit waren.

hier habe ich ein paar von denen „eingeladen“, die mir mit ihren erkenntnissen oft hilfestellungen auf meinem eigenen weg gegeben haben.

bei dem uns bekannten und vertrauten wirtschafts- und gesellschaftssystem wurde die mögliche spitze des wohlstands bereits überschritten.

jahrzehntelang haben wir ohne die nötige rücksichtnahme auf die endlichkeit von ressourcen und belastbarkeit unseres lebensraumes dem prinzip des immerwährenden wachstums gehuldigt. dabei haben wir uns der erkenntnis nur allzu gerne verweigert, dass auch wir als menschen den universellen gesetzmäßigkeiten unterliegen. wir haben genommen und genommen und genommen, und wenn wir dafür bezahlt haben, war es nur ein bruchteil des wirklichen preises.

und wenn uns nun die rechnung für unser verhalten in den letzten hundert jahren präsentiert wird…

zu einem besseren verständnis der abläufe und zusammenhänge kann der legendäre crash-kurs von chris martenson beitragen, eine vielschichtige und fundierte  fakten- und ideensammlung über gegenwart und zukunft,  20-teilig, in deutsch

die gaia-hypothese besagt, dass die erde und ihre biosphäre wie ein lebewesen betrachtet werden kann, da die biosphäre (die gesamtheit aller organismen) bedingungen schafft und erhält, die nicht nur leben, sondern auch eine evolution komplexerer organismen ermöglichen. die erdoberfläche bildet demnach ein dynamisches system, das die gesamte biosphäre stabilisiert. diese hypothese setzt eine bestimmte definition von leben voraus, wonach sich lebewesen insbesondere durch die fähigkeit zur selbstorganisation auszeichnen.

die gaia-hypothese wurde von der mikrobiologin lynn margulis und dem chemiker, biophysiker und mediziner james lovelock mitte der 1970er-jahre entwickelt.

jahrhundertelang waren die meisten menschen überzeugt: die erde ist eine scheibe, umkreist von der sonne; so musste es sein, denn jeder konnte ja an jedem tag sehen, dass es so war. in manchen dieser zeiten war es sogar sehr gefährlich, etwas anderes zu behaupten; der tod auf dem scheiterhaufen war nicht selten.
heute wissen wir es besser. 
jahrhundertelang waren die menschen überzeugt, die „krone der schöpfung“ zu sein; denn: „er schuf sie nach seinem bilde“… 
welch ein hirnverbrannter schwachsinn… 
wie wäre es denn mit der ansicht, daß uns dieser planet nicht gehört und wir ihn nicht ausbeuten können, bis nichts mehr da ist, sondern das wir ein teil von ihm sind… 
(…und dass dieser planet eventuell sogar selbstheilungskräfte besitzt…) 
dann müssten wir uns aber verdammt warm anziehen!
denn, wer sich wie ungeziefer verhält, wird wie ungeziefer behandelt…
Peter Russells preisgekröntes Video über Lovelock’s Gaia Hypothese, basierend auf einer Live-Präsentation 1983.

Er beschrieb, dass die Erde ein integraler, sich selbst regulierender Organismus ist und fragt, welche Funktion die Menschheit für dieses planetarische Wesen hat. Dass wir an der Schwelle zum großen Sprung in der Evolution sind, so bedeutend wie die Entstehung des Lebens selbst – und das Wesen dieses Sprungs ist innere spirituelle Evolution.

Dass wir nur durch eine solche Verschiebung im Bewusstsein in der Lage sein werden, erfolgreich die globale Krise zu bewältigen, die vor uns liegt.