die Gaia-Hypothese

...und was ist, wenn uns diese erde gar nicht gehört, sondern...

Die Gaia-Hypothese

die gaia-hypothese besagt, dass die erde und ihre biosphäre wie ein lebewesen betrachtet werden kann, da die biosphäre (die gesamtheit aller organismen) bedingungen schafft und erhält, die nicht nur leben, sondern auch eine evolution komplexerer organismen ermöglichen. die erdoberfläche bildet demnach ein dynamisches system, das die gesamte biosphäre stabilisiert. diese hypothese setzt eine bestimmte definition von leben voraus, wonach sich lebewesen insbesondere durch die fähigkeit zur selbstorganisation auszeichnen.

die gaia-hypothese wurde von der mikrobiologin lynn margulis und dem chemiker, biophysiker und mediziner james lovelock mitte der 1970er-jahre entwickelt.

Kreislauf des Lebens

Anhand vier unterschiedlicher Biografien erklärt der Filmemacher Nigel Walk in der Dokumentation „Kreislauf des Lebens“, was sich hinter der sogenannten Gaia-Hypothese verbirgt.

Gaia Hypothese: Globales Bewusstsein - Peter Russell

Peter Russells preisgekröntes Video über Lovelock’s Gaia Hypothese, basierend auf einer Live-Präsentation 1983. (Global Brain) Er beschrieb, dass die Erde ein integraler, sich selbst regulierender Organismus ist und fragt, welche Funktion die Menschheit für dieses planetarische Wesen hat. Dass wir an der Schwelle zum großen Sprung in der Evolution sind, so bedeutend wie die Entstehung des Lebens selbst – und das Wesen dieses Sprungs ist innere spirituelle Evolution. Dass wir nur durch eine solche Verschiebung im Bewusstsein in der Lage sein werden, erfolgreich die globale Krise zu bewältigen, die vor uns liegt.  –  (Begleittext YouTube)

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...und wenn dann diese Erde wirklich ein komplexer Organismus ist,
welcher sogar Selbstheilungskräfte besitzt,...

...könnte sich diese Erde sagen:
"nee, liebe Leute, das mit der Menschheit, das lassen wir mal,
die sind nicht lernfähig,
die müssen wir abschaffen!!"