Musik

...ist die Phantasie der Töne

Dies ist selbstverständlich  nur ein kleiner Ausschnitt von meinem ganz persönlichen Musikgeschmack; und leider nicht mehr sehr aktuell.
Ich kann leider/zum Glück nicht viel anfangen mit HDL-LaLa, Drum`n Beat, rausgerotzten Aggressionen (gelegentlich auch Rap genannt)
Ich komm nun mal aus einer Zeit, als die Kids in Frisco noch Blumen im Haar trugen, wir die „stairways to heaven“ gesucht haben und/aber durch My Lai wachgerüttelt wurden.

Den Gipfel des Ruhms erreicht die 1946 in Chicago geborene Patti Smith Ende der 70er Jahre. Ihr 1975 erschienenes und von John Cale produziertes Debütalbum „Horses“ macht Patti Smith zur bekannten Rock-Poetin, ihr zweites Album „Radio Ethiopia“ beeindruckt mit rauem, alternativem Rock. Der weltweite Durchbruch gelingt ihr schließlich mit dem etwas kommerzielleren „Easter“, auf dem auch das mit Bruce Springsteen aufgenommene „Because The Night“ enthalten ist.

Alles stilbildende Werke, die sich zwar nie sonderlich gut verkauften, heute aber als Klassiker gelten: Die mit berühmten Dichtern wie Sam Shepard oder William S. Burroughs befreundete Sängerin, die selber auch mehrere Gedichtbände veröffentlicht hat, verband New Yorker Garagenrock mit politischer Poetry. Von Anfang an legt die ‚Unruhestifterin‘ den Finger in (amerikanische) Wunden. (entnommen aus:  laut.de )

Abbey Road wiederbelebt – Melody Gardot kündigt Album an.
Wegen des Coronavirus mussten auch die legendären Londoner Abbey Road Studios erstmals in fast 90 Jahren schließen. Jetzt wurde für Melody Gardot die Wiedereröffnung gefeiert.

Persönlich kennengelernt hatte Melody Gardot die Abbey Road Studios übrigens schon 2009. Wenige Monate nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „My One And Only Thrill„, mit dem ihr der endgültige Durchbruch gelang, trat sie damals dort für die von Channel Four ausgestrahlte Fernsehserie „Live From Abbey Road” auf.

…manchmal sind Cover-Versionen besser als das Original…

Wenn Edith Piaf auf einem windgepeitschten Moor mit den Yardbirds feierte, könnte das Ergebnis so etwas wie Sylvia Platypus klingen. Sylvia Platypus ist Philadelphias (und möglicherweise die einzige psychokeltische Glam-Blues-Band der Welt). Man nehme den unverwechselbaren Gesang und die ungewöhnliche poetische Sensibilität von Janet Bressler, füge die beseelten Lead-Gitarrenwerke von Bill Barone (ehemals Gitarrist der deutschen Progressive-Rock-Band Wallenstein aus der Ära der 1970er Jahre) und die eklektischen Gitarren-Stylings von Michael Southerton hinzu, das solide rhythmische Fundament von Ruchama Bilenky (Bass) und Rosalba Gallo (Schlagzeug) und werfen etwas wehklagendes Hochland- und Uilleann-Piping von Charlie Rutan („der Eddie Van Halen der Dudelsäcke „*) ein, und Sie haben eine originelle klangliche Signatur, die am Käfig des „Genres“ rüttelt.

…und hier „stay“ in ’nem deutlich besseren sound…

!!! Aufnahme in die Hall Of Fame

ABER: who the hell is this guy anyway…?

Interview anlässlich Reeperbahn-Festival 2020

…und !!! – still great songs…

(aus: „universal-music.de“):
„Gemeinsam präsentiert das Trio eine emotionale Ballade mit Gänsehauteffekt, wobei es Campino gelingt, sich mit seiner Rockstimme einerseits von Gentlemans und Ky-Manis markanten Reggae-Stimmen abzusetzen und sich gleichzeitig harmonisch ergänzend einzufügen.“

Eine unglaubliche Geschichte über einen amerikanischen Musiker, der, zuhause so gut wie erfolglos, in Südafrika ein Superstar war. Nur – er wusste es nicht…
(und nun aus udiscover-music.de – von Björn Springorum):

Er war ein Superstar ohne es zu wissen: Die Geschichte von Sixto Rodriguez ist so ungewöhnlich, denkwürdig und tragisch, dass sie vor einigen Jahren als Searching For Sugar Man in die Kinos kam. Und den meisten erst dann zeigte, was da in den Siebzigern eigentlich so alles geschah. Hier die Kurzform: In den frühen Siebzigern veröffentlicht der US-amerikanische Songwriter Sixto Rodriguez zwei Alben. Sie fanden wenig bis gar keinen Anklang, galten als Flops – und Rodriguez verschwand wieder von der Bildfläche, um sich als einfacher Bauarbeiter zu verdingen.

Soweit, so vorstellbar. Doch jetzt kommt‘s:
Ohne sein Wissen (hey, das waren eben die Siebziger) wurde er in Australien und im durch die Apartheid isolierten Südafrika zu einem Superstar von der Größenordnung eines Jimi Hendrix. Sein erstes Album Cold Fact ging in Australien über 40.000 Mal weg, bekam Gold – doch Rodriguez keinen einzigen Cent Tantiemen. Noch haarsträubender war es im von der Außenwelt abgeschnittenen Südafrika. Dort verehrte man Rodriguez kultisch, sang seine Songs als Protestlieder und reimte sich in regelrechter Märtyrerbildung einen unnatürlichen Tod für ihren Heilsbringer aus.

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man ein zehnjähriges Mädchen sieht, das mit einem Schlagzeug oder einer Gitarre völlig aus der Reihe tanzt. Vor allem sieht man nicht jeden Tag, dass ein junges Mädchen auf einem Schlagzeug gegen legendäre Musiker wie Dave Grohl antritt. Nun, das ist Alltag für Nandi Bushell und ihre Familie, aber inzwischen spielt sie nicht nur hervorragend Schlagzeug, sondern ebenfalls Bass, Gitarre und Keyboards.

Nandi ist in letzter Zeit zu einer Art Internet-Sensation geworden mit den unglaublichen Song-Covern, die sie in ihren sozialen Medienkanälen veröffentlicht. Ihr immenses Talent in einem so jungen Alter hat dazu geführt, dass viele Leute auf sie aufmerksam geworden sind, und für eine Zehnjährige kann das eine Menge Druck bedeuten. Glücklicherweise hat sie ihre Eltern an ihrer Seite, die ihr helfen, sich nicht in der Welt des Rock’n Roll zu verirren.

The New York Times

vom 10. Nov. 2020 – Seite 1 :

...und jetzt eine ganz andere Welt

Edvard Grieg

Edvard Grieg (15. Juni 1843-4. September 1907) war ein norwegischer Pianist und Komponist, der als einer der führenden Vertreter der Musikromantik gilt. Griegs Bearbeitung von Themen und Liedern der norwegischen Folklore in seinen Werken ist typisch für diese künstlerische Bewegung. So trägt er nicht nur dazu bei, die Kultur seines Landes in der ganzen Welt bekannt zu machen, sondern auch zur Schaffung einer nationalen Identität bei, wie Jean Sibelius in Finnland oder Dvorak in Böhmen. Besonders erwähnenswert sind sein Klavierkonzert in a-Moll und Peer Gynt, die Bühnenmusik, die er im Auftrag des Schriftstellers Henrik Ibsen für sein Drama Peer Gynt schrieb, oder die intimeren lyrischen Stücke für Klavier.

Peer Gynt, Opus 23 ist szenische Musik für Orchester, Sopran und Chor des romantischen Komponisten Edvard Grieg, obwohl in der breiten Öffentlichkeit die beiden Suiten, die der Autor selbst geschrieben hat, Suite Nr. 1 op. 46 und Nr. 2 op. 55 , für das Stück Peer Gynt des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen, bekannter geworden sind.

Die Partitur des 1875 geschriebenen und mit dem Stück am 24. Februar 1876 uraufgeführten Werkes umfasste insgesamt dreiundzwanzig Sätze, und später, 1888 und 1891, zog Grieg mehrere Sätze heraus, so dass die letzten acht in zwei Gruppen aufgeteilt blieben: Suite Nr. 1 op. 46 und Suite Nr. 2 op. 55.

Paco De Lucía - Concierto de Aranjuez

„Concierto de Aranjuez“, live aufgenommen im Bulevar de la Casa de la Cultura de Torrelodones, Spanien. „Iberia“, aufgenommen in Cinearte, Spanien. Diese 1991 im Teatro Bulevar de la Casa de la Cultura in Torrelodones, Spanien, live aufgenommene Veröffentlichung enthält die bekannteste Komposition des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo, das „Concierto de Aranjuez“ von 1939, das von den Flamencogitarrenlegenden Paco de Lucía und Rodrigo zusammen mit dem Orquestra de Cadaqués aufgeführt wurde. Ebenfalls vorgestellt wird die Komposition „Iberia“ von Isaac Albéniz, die bei Cinearte in Spanien aufgenommen wurde.

those were the days…